Terms and Conditions (AGB)
Physixe.cgi GmbH, Darwingasse 6/4, 1020 Wien, Österreich. FN 616881 d, Handelsgericht Wien. UID ATU80351138.
Stand: 1. August 2026
Die deutsche Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist verbindlich. The German version of these terms is legally binding. The English version below is a translation for information only.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (verbindliche Fassung)
1. Geltung
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Physixe.cgi GmbH (im Folgenden „Physixe“) und ihren Auftraggebern. Sie gelten für alle Leistungen von Physixe, insbesondere Kreativstrategie, Konzeption, Dreharbeiten und die Produktion von CGI-, 3D-, VFX-, FOOH-, AR-, VR- und Mixed-Reality-Inhalten, Animationen, Videos, Bildern und Social-Media-Inhalten, auch wenn sie mit KI erstellt oder bearbeitet werden (im Folgenden „Werke“).
1.2 Physixe schließt Verträge nur mit Unternehmern im Sinne des Unternehmensgesetzbuchs (UGB) ab, nicht mit Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG).
1.3 Es gilt die Fassung dieser AGB, die bei Vertragsabschluss gültig ist. Für jeden Auftrag ist die bei Vertragsschluss geltende Fassung maßgeblich. Eine spätere Änderung dieser AGB wird nur Vertragsbestandteil, wenn sie für den jeweiligen Auftrag ausdrücklich vereinbart wird.
1.4 Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nicht, auch wenn Physixe ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Abweichungen von diesen AGB gelten nur, wenn Physixe sie schriftlich bestätigt, und nur für den Auftrag, für den sie vereinbart wurden.
2. Angebot, Vertrag und Leistungsumfang
2.1 Angebote von Physixe sind freibleibend. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot schriftlich annimmt oder Physixe einen Auftrag schriftlich bestätigt.
2.2 Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem angenommenen Angebot. Präsentationen, Moodboards, Referenzen und Testbilder sind nur dann Vertragsinhalt, wenn das Angebot sie ausdrücklich nennt.
2.3 Wenn das Angebot nichts anderes bestimmt, sind je Werk eine Korrekturschleife in der Kreativphase (zum Beispiel am Storyboard) und zwei Korrekturschleifen in der Produktion (Entwurf 1 und Entwurf 2) enthalten. Jede weitere Korrekturschleife kostet 800 Euro. Neue Wünsche und Änderungen an bereits freigegebenen Zwischenständen (zum Beispiel Storyboard, Styleframe oder Animatic) sind ebenfalls Mehraufwand. Physixe nennt dafür vorher Preis und Lieferzeit.
2.4 Physixe kann Teile der Leistung durch Dritte erbringen lassen, zum Beispiel durch Freelancer, 3D-Artists oder Partnerstudios.
2.5 Änderungswünsche, die über den im Angebot vereinbarten Leistungsumfang oder die enthaltenen Korrekturschleifen hinausgehen, gelten als Zusatzleistungen. Physixe informiert den Auftraggeber nach Möglichkeit vor Beginn über die voraussichtlichen Mehrkosten und Auswirkungen auf den Liefertermin. Zusatzleistungen werden nach gesonderter Vereinbarung oder, wenn eine solche nicht zustande kommt, nach dem vereinbarten bzw. angemessenen Entgelt verrechnet.
3. Mitwirkung des Auftraggebers
3.1 Der Auftraggeber stellt alle Unterlagen und Informationen, die Physixe für die Produktion braucht (zum Beispiel Logos, Packshots, Produktdaten, Markenrichtlinien und Footage), rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Qualität zur Verfügung.
3.2 Der Auftraggeber sichert zu, dass er alle Rechte an den übergebenen Unterlagen hat und dass ihre Verwendung keine Rechte Dritter verletzt, insbesondere keine Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Leistungsschutzrechte. Das gilt auch für Personen, Marken, Gebäude und Orte, deren Darstellung der Auftraggeber wünscht. Nimmt ein Dritter Physixe deshalb in Anspruch, hält der Auftraggeber Physixe im gesetzlich zulässigen Umfang schad- und klaglos.
3.3 Entwürfe und Zwischenstände sind vom Auftraggeber innerhalb von fünf Werktagen nach Erhalt zu prüfen. Freigaben und Änderungswünsche sollen schriftlich erfolgen. Schweigen gilt nur insoweit als Freigabe, als dies für den konkreten Zwischenstand ausdrücklich vereinbart wurde und gesetzlich zulässig ist; gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
3.4 Liefert der Auftraggeber Unterlagen, Feedback oder Freigaben verspätet, verschieben sich die Termine entsprechend. Mehraufwand, der dadurch entsteht, verrechnet Physixe gesondert, soweit er dem Auftraggeber zurechenbar und gesetzlich zulässig ist.
3.5 Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass er zur Durchführung der vereinbarten Aufnahmen Zugang zu den Drehorten hat und erforderliche Zustimmungen, Genehmigungen und Rechte für die von ihm gewünschten Aufnahmen rechtzeitig einholt. Eine Zustimmung zum Dreh oder zur Anfertigung von Aufnahmen umfasst nicht automatisch die Zustimmung zur Veröffentlichung durch Physixe; diese richtet sich nach Punkt 6 und der konkreten Vereinbarung.
4. Preise und Zahlung
4.1 Alle Preise sind in Euro und verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Barauslagen, Reisekosten und Kosten Dritter, insbesondere Lizenzen für Musik, Stock-Material, Schriften, Darsteller und Sprecher, verrechnet Physixe gesondert, wenn sie im Angebot nicht enthalten sind.
4.2 Physixe verrechnet das Honorar so, wie es im Angebot vereinbart ist. Fehlt eine Vereinbarung, verrechnet Physixe 50 Prozent bei Auftrag und 50 Prozent bei Lieferung.
4.3 Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug fällig, sofern auf der Rechnung oder im Angebot keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart ist.
4.4 Bei Zahlungsverzug verrechnet Physixe Verzugszinsen von 9,2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 456 UGB) und den Pauschalbetrag von 40 Euro (§ 458 UGB), soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Der Auftraggeber ersetzt außerdem die gesetzlich ersatzfähigen notwendigen Kosten der Eintreibung, insbesondere angemessene Mahnspesen sowie die Kosten eines Inkassobüros oder Rechtsanwalts.
4.5 Ist der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug, kann Physixe weitere Leistungen zurückhalten, bis alle fälligen Beträge bezahlt sind, und offene Leistungen nach vorheriger angemessener Verständigung nur noch gegen Vorauskasse erbringen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Termine verschieben sich entsprechend.
4.6 Der Auftraggeber kann nur mit Forderungen aufrechnen, die Physixe schriftlich anerkannt hat oder die gerichtlich festgestellt sind, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende Rechte des Auftraggebers bleiben unberührt.
4.7 Bei umfangreicheren Aufträgen können im Angebot Teilzahlungen nach Projektphasen vereinbart werden, etwa bei Auftragserteilung, Produktionsbeginn und Lieferung. Die jeweiligen Beträge und Fälligkeiten ergeben sich aus dem Angebot. Ist eine fällige Teilzahlung trotz Mahnung und angemessener Nachfrist offen, kann Physixe weitere Leistungen aussetzen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
5. Urheberrecht und Nutzungsrechte
5.1 Die Werke von Physixe sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte an den Werken bleiben bei Physixe, soweit diese AGB oder der Vertrag nichts anderes bestimmen.
5.2 Die Nutzungsrechte am erstellten Video und an allen anderen Werken gehen erst mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts auf den Auftraggeber über. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Recht, die Werke zu veröffentlichen, zu vervielfältigen, zu verbreiten oder auf andere Weise zu nutzen.
5.3 Erlaubt Physixe ausnahmsweise schon vorher eine Nutzung, zum Beispiel für einen fixen Kampagnenstart, gilt diese Erlaubnis nur vorläufig. Physixe kann sie widerrufen, sobald der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug ist. Durch die vorläufige Erlaubnis gehen keine Nutzungsrechte über.
5.4 Nach vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber das nicht ausschließliche und nicht übertragbare Recht, die Werke für den im Angebot vereinbarten Zweck zu nutzen, und zwar in den vereinbarten Medien und Kanälen, im vereinbarten Gebiet und für die vereinbarte Dauer. Fehlen solche Angaben, umfasst das Recht nur die Nutzung, die für den Zweck des Auftrags nötig ist.
5.5 Weitergehende Rechte brauchen eine gesonderte schriftliche Vereinbarung und werden gesondert verrechnet. Dazu gehören insbesondere ausschließliche Rechte (Exklusivität oder Buy-out), die Nutzung in weiteren Kanälen, Ländern oder Medien (zum Beispiel TV, Kino oder Außenwerbung), eine längere Nutzungsdauer, die Weitergabe an Dritte und die Vergabe von Unterlizenzen.
5.6 Der Auftraggeber darf die Werke nicht bearbeiten, kürzen, umschneiden oder mit anderen Inhalten verbinden. Erlaubt sind technisch nötige Anpassungen ohne inhaltliche Änderung, zum Beispiel Komprimieren, das Umwandeln in ein anderes Dateiformat und das Einfügen von Untertiteln. Weitere Formate und Schnittfassungen erstellt Physixe gegen Entgelt.
5.7 Projektdateien, Rohdaten und Zwischenstände bleiben bei Physixe, zum Beispiel 3D-Modelle, Szenen, Texturen, Rigs, Compositing- und Schnittprojekte, Prompts, KI-Workflows und trainierte Modelle. Physixe gibt sie nur heraus, wenn das gesondert vereinbart und bezahlt ist.
5.8 Der Auftraggeber darf die Werke nicht zum Training von KI-Systemen oder anderen Systemen des maschinellen Lernens verwenden und sie Dritten dafür nicht zur Verfügung stellen, soweit dies rechtlich zulässig ist.
5.9 Nutzt der Auftraggeber ein Werk vor vollständiger Bezahlung, nach Widerruf einer vorläufigen Erlaubnis oder über den vereinbarten Umfang hinaus, kann Physixe die gesetzlich vorgesehenen Ansprüche geltend machen, insbesondere auf Unterlassung, angemessenes Entgelt und Schadenersatz.
5.10 Die Nutzungsrechte beziehen sich ausschließlich auf die von Physixe selbst eingeräumten Rechte. Für Musik, Stockmaterial, Schriften, Marken, Darstellerleistungen und sonstige Drittinhalte gelten zusätzlich die jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen. Physixe weist den Auftraggeber auf bekannte, für die vereinbarte Nutzung wesentliche Einschränkungen hin.
6. Referenznutzung und Eigenwerbung
6.1 Physixe darf fertiggestellte Werke sowie Namen und Logo des Auftraggebers als Referenz verwenden, insbesondere im eigenen Portfolio, auf der eigenen Website, in Präsentationen und im Showreel, sofern der Auftraggeber dieser Nutzung im Angebot, in der Auftragsbestätigung oder gesondert schriftlich zugestimmt hat. Die Zustimmung kann auf bestimmte Werke, Medien, Plattformen, Zeiträume oder Verwendungszwecke beschränkt werden.
6.2 Eine Veröffentlichung durch Physixe auf eigenen Social-Media-Kanälen oder sonstigen öffentlich zugänglichen Plattformen erfolgt nur, wenn der Auftraggeber diese Veröffentlichungsform ausdrücklich schriftlich freigegeben hat. Die Zustimmung zur Anfertigung von Aufnahmen, die Beauftragung der Produktion und die Übergabe des fertigen Werks gelten für sich allein nicht als Zustimmung zur Veröffentlichung durch Physixe.
6.3 Sofern nichts anderes vereinbart ist, darf Physixe die freigegebenen Werke erst nach deren Fertigstellung veröffentlichen. Eine Freigabe zur Referenznutzung umfasst keine vertraulichen Informationen, Geschäftsgeheimnisse oder nicht freigegebenen Entwürfe. Physixe beachtet Rechte Dritter sowie gesetzliche Geheimhaltungs- und Datenschutzpflichten.
6.4 Ein Ausschluss oder eine Einschränkung der Referenznutzung soll vor Vertragsabschluss vereinbart werden. Eine nachträgliche Änderung der erteilten Zustimmung bedarf einer Vereinbarung; zwingende gesetzliche Rechte und berechtigte Ansprüche wegen einer konkreten Rechtsverletzung bleiben unberührt.
6.5 Die konkrete Freigabe zur Referenznutzung oder Veröffentlichung wird zweckmäßigerweise im Angebot oder in der Auftragsbestätigung dokumentiert. Ohne eine solche Freigabe unterbleibt die öffentliche Referenzverwendung durch Physixe.
7. Termine, Lieferung und Prüfung
7.1 Termine sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich ausdrücklich als verbindlich vereinbart sind.
7.2 Treten Umstände ein, auf die Physixe keinen Einfluss hat, zum Beispiel höhere Gewalt, der Ausfall von Render-, Cloud- oder KI-Diensten oder Störungen bei Partnern und Lieferanten, verschieben sich die Termine um die Dauer der Störung und eine angemessene Anlaufzeit.
7.3 Der Auftraggeber prüft gelieferte Werke unverzüglich und teilt Physixe erkennbare Abweichungen von der vereinbarten Leistungsbeschreibung innerhalb von zehn Werktagen ab Lieferung schriftlich und konkret mit. Die Mitteilung soll den beanstandeten Bestandteil und die behauptete Abweichung nachvollziehbar bezeichnen. Diese Prüfungs- und Rügefrist beschränkt gesetzliche Rechte nur, soweit eine solche Beschränkung im konkreten Vertragsverhältnis wirksam vereinbart werden kann. Die bloße Nichtmeldung eines Mangels bewirkt keinen weitergehenden Rechtsverlust, als gesetzlich zulässig.
7.4 Soweit eine Abnahme vereinbart ist, erfolgt sie anhand der im Angebot festgelegten Leistungsbeschreibung und Abnahmekriterien. Die Nutzung eines Werks kann ein Indiz für dessen Übernahme sein, ersetzt aber keine ausdrücklich vereinbarte Abnahme, soweit eine solche erforderlich ist.
8. Gewährleistung und Änderungswünsche
8.1 Die geschuldete Beschaffenheit ergibt sich aus dem Angebot. Bei CGI-, 3D- und KI-Produktionen sind geringe Abweichungen von Referenzen und Entwürfen, zum Beispiel bei Farbe, Licht, Materialwirkung, Bewegung oder Details, kein Mangel, wenn sie die vereinbarte Nutzung nicht wesentlich beeinträchtigen.
8.2 Bei berechtigt geltend gemachten Mängeln stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Soweit Physixe gesetzlich zur Verbesserung oder zum Austausch berechtigt ist, kann Physixe zunächst nach eigener Wahl verbessern oder neu liefern. Weitergehende Rechte richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
8.3 Gewährleistungsfristen richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, soweit eine abweichende Frist im konkreten B2B-Vertragsverhältnis nicht wirksam vereinbart werden kann. Die Beweislast richtet sich nach den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
8.4 Mängel, die auf Unterlagen, Materialien oder Vorgaben des Auftraggebers zurückgehen, begründen keine Ansprüche gegen Physixe, soweit Physixe die Ursache nicht zu vertreten hat.
8.5 Die bloße subjektive Unzufriedenheit mit Stil, Geschmack oder einer nachträglich geänderten Vorstellung stellt für sich allein keinen Mangel dar, wenn das Werk der vereinbarten Leistungsbeschreibung entspricht. Nachträgliche Konzeptänderungen und zusätzliche Änderungswünsche sind gesondert zu vergüten. Gesetzliche Rechte bei tatsächlichen Mängeln bleiben unberührt.
8.6 Sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, umfasst der Auftrag die in Punkt 2.3 genannten Korrekturschleifen. Änderungswünsche sind möglichst gebündelt zu übermitteln. Zusätzliche Korrekturschleifen, nachträgliche Änderungen bereits freigegebener Zwischenstände und Änderungen des vereinbarten Konzepts gelten als Zusatzleistungen.
9. Haftung
9.1 Physixe haftet im gesetzlich zulässigen Umfang für Schäden, die Physixe vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht. Für Personenschäden sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
9.2 Soweit gesetzlich zulässig, haftet Physixe bei leichter Fahrlässigkeit nicht für entgangenen Gewinn und mittelbare Folgeschäden. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
9.3 Soweit gesetzlich zulässig und sofern kein Vorsatz, keine grobe Fahrlässigkeit und keine Personenschäden vorliegen, ist die Haftung von Physixe auf das Netto-Honorar des betroffenen Auftrags begrenzt.
9.4 Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte verantwortlich, die er vorgibt oder freigibt, insbesondere für Werbeaussagen und die Einhaltung des Wettbewerbs-, Marken- und Kennzeichnungsrechts. Muss ein Werk bei der Veröffentlichung gekennzeichnet werden, zum Beispiel als Werbung oder als mit KI erzeugter oder veränderter Inhalt, sorgt der Auftraggeber bei seiner Veröffentlichung dafür, soweit diese Pflicht seine Veröffentlichung betrifft. Die Verantwortung von Physixe für eigene gesetzliche Pflichten bleibt unberührt.
9.5 Gesetzliche Verjährungs- und Ausschlussfristen gelten, soweit eine abweichende vertragliche Frist nicht wirksam vereinbart werden kann.
10. Einsatz von KI
10.1 Physixe entscheidet über die technische und gestalterische Umsetzung und kann dafür KI-gestützte Werkzeuge einsetzen.
10.2 Will der Auftraggeber den Einsatz von KI oder bestimmter KI-Dienste ausschließen oder einschränken, teilt er das vor Auftragserteilung schriftlich mit. Mehrkosten, die dadurch entstehen, trägt der Auftraggeber, sofern diese vorab vereinbart wurden.
10.3 Physixe setzt KI nicht dafür ein, geschützte Werke Dritter gezielt nachzuahmen.
10.4 KI-gestützte Ergebnisse können trotz sorgfältiger Bearbeitung Abweichungen oder technische Unregelmäßigkeiten enthalten. Maßgeblich für die geschuldete Leistung bleiben die im Angebot vereinbarten Leistungsmerkmale und Abnahmekriterien.
11. Rücktritt und Stornierung
11.1 Physixe kann aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung vom Vertrag zurücktreten, insbesondere wenn der Auftraggeber eine Zahlung oder Mitwirkung trotz Mahnung und einer Nachfrist von 14 Tagen nicht leistet, der Auftraggeber die Rechte von Physixe verletzt, zum Beispiel durch Nutzung eines Werks vor vollständiger Bezahlung, oder der Auftrag rechtswidrig ist oder offensichtlich Rechte Dritter verletzt.
11.2 Storniert der Auftraggeber einen Auftrag aus Gründen, die Physixe nicht zu vertreten hat, richten sich die Ansprüche von Physixe nach § 1168 ABGB und den sonst anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen. Soweit gesetzlich zulässig, kann Physixe stattdessen folgende pauschalierte Stornogebühr verlangen: 20 Prozent des vereinbarten Honorars, solange noch kein erster Entwurf (zum Beispiel ein Storyboard) vorgelegt wurde; 40 Prozent, sobald ein erster Entwurf vorgelegt wurde; 70 Prozent, sobald die Produktion begonnen hat. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Anspruch entstanden ist, soweit dies gesetzlich erforderlich ist. Eine Anrechnung ersparter Aufwendungen und anderweitigen Erwerbs erfolgt nach Maßgabe der zwingenden gesetzlichen Bestimmungen. Bereits angefallene, nicht stornierbare Kosten Dritter können zusätzlich verrechnet werden, soweit sie nicht bereits von der Pauschale umfasst sind und gesetzlich ersatzfähig sind.
11.3 Die bloße Unzufriedenheit des Auftraggebers mit einem vertragsgemäß erstellten Werk oder eine nachträgliche Änderung seiner Vorstellungen berechtigt nicht automatisch zur kostenfreien Stornierung. Gesetzliche Rechte bei einer von Physixe zu vertretenden Vertragsverletzung oder bei berechtigten Mängeln bleiben unberührt.
11.4 Verzögert sich die Produktion aufgrund fehlender Mitwirkung, Unterlagen oder Freigaben des Auftraggebers, kann Physixe nach angemessener Verständigung den Zeitplan anpassen und dadurch verursachten, nachgewiesenen Mehraufwand gesondert verrechnen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
12. Laufende Produktion (Abo)
12.1 Vereinbaren die Parteien eine laufende Produktion gegen eine monatliche Pauschale (Abo), gelten zusätzlich die folgenden Regeln.
12.2 Die Monatspauschale ist zu Beginn jedes Monats im Voraus fällig. Die Produktion für den Monat beginnt nach Zahlung und Briefing.
12.3 Die Mindestlaufzeit ergibt sich aus dem Angebot, sonst beträgt sie drei Monate. Danach kann jede Seite den Vertrag ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende schriftlich kündigen.
12.4 Nicht genutzte Leistungen eines Monats verfallen am Monatsende, außer die Parteien vereinbaren schriftlich etwas anderes.
12.5 Die Nutzungsrechte an einem Werk gehen mit vollständiger Bezahlung der Monatspauschale für den Monat über, in dem das Werk produziert wurde. Im Übrigen gilt Punkt 5.
13. Vertraulichkeit und Datenschutz
13.1 Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich, zum Beispiel unveröffentlichte Kampagnen, Produkte und Preise, und nutzen sie nur für den Auftrag.
13.2 Personenbezogene Daten verarbeitet Physixe nach der Datenschutzerklärung. Verarbeitet Physixe im Auftrag personenbezogene Daten des Auftraggebers, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.
13.3 Die Referenznutzung und Veröffentlichung von Werken richtet sich gesondert nach Punkt 6 und ersetzt keine erforderliche datenschutzrechtliche, persönlichkeitsrechtliche oder sonstige Zustimmung.
14. Schlussbestimmungen
14.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.
14.2 Erfüllungsort ist Wien.
14.3 Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag wird, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht in Wien als Gerichtsstand vereinbart. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
14.4 Schriftlich bedeutet in diesen AGB auch per E-Mail.
14.5 Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
14.6 Diese AGB gibt es auf Deutsch und Englisch. Verbindlich ist die deutsche Fassung.
Terms and Conditions (English translation)
1. Scope
1.1 These General Terms and Conditions (Terms) apply to all contracts between Physixe.cgi GmbH („Physixe“) and its clients. They apply to all services of Physixe, in particular creative strategy, concept development, filming and the production of CGI, 3D, VFX, FOOH, AR, VR and mixed reality content, animations, videos, images and social media content, including content created or edited with AI („Works“).
1.2 Physixe only enters into contracts with businesses within the meaning of the Austrian Business Code (UGB), not with consumers within the meaning of the Austrian Consumer Protection Act (KSchG).
1.3 The version of these Terms valid at the time the contract is concluded applies. For each order, the version applicable when the contract was concluded is decisive. A later amendment of these Terms only becomes part of the contract if it is expressly agreed for the order concerned.
1.4 The client’s terms and conditions do not apply, even if Physixe does not expressly object to them. Deviations from these Terms only apply if Physixe confirms them in writing, and only for the order for which they were agreed.
2. Offer, contract and scope of services
2.1 Offers from Physixe are non-binding. The contract is concluded when the client accepts an offer in writing or Physixe confirms an order in writing.
2.2 The type and scope of the services result from the accepted offer. Presentations, mood boards, references and test images are only part of the contract if the offer expressly mentions them.
2.3 Unless the offer states otherwise, each Work includes one round of revisions in the creative phase (for example on the storyboard) and two rounds of revisions in production (draft 1 and draft 2). Each additional round of revisions costs EUR 800. New requests and changes to interim results that have already been approved (for example storyboard, style frame or animatic) are also additional work. Physixe states the price and delivery time for them in advance.
2.4 Physixe may have parts of the services performed by third parties, for example freelancers, 3D artists or partner studios.
2.5 Change requests that go beyond the scope of services agreed in the offer or the included rounds of revisions are additional services. Where possible, Physixe informs the client before starting about the expected additional costs and the effect on the delivery date. Additional services are charged according to a separate agreement or, if no such agreement is reached, according to the agreed or a reasonable fee.
3. Client cooperation
3.1 The client provides all documents and information Physixe needs for production (for example logos, packshots, product data, brand guidelines and footage) on time, completely and in suitable quality.
3.2 The client warrants that it holds all rights to the materials it provides and that their use does not infringe any third-party rights, in particular copyrights, trademark rights, personality rights or neighbouring rights. This also applies to people, brands, buildings and places the client wants to be shown. If a third party makes claims against Physixe for this reason, the client indemnifies and holds Physixe harmless to the extent permitted by law.
3.3 The client must review drafts and interim results within five working days of receipt. Approvals and change requests should be made in writing. Silence only counts as approval if this has been expressly agreed for the specific interim result and is permitted by law; statutory rights remain unaffected.
3.4 If the client provides materials, feedback or approvals late, deadlines are postponed accordingly. Physixe charges any additional work this causes separately, insofar as it is attributable to the client and permitted by law.
3.5 The client is responsible for having access to the locations for the agreed filming and for obtaining in good time the consents, permits and rights required for the recordings it requests. Consent to filming or to the making of recordings does not automatically include consent to publication by Physixe; this is governed by Section 6 and the specific agreement.
4. Prices and payment
4.1 All prices are in euros plus VAT. Physixe charges out-of-pocket expenses, travel costs and third-party costs separately if they are not included in the offer, in particular licences for music, stock material, fonts, actors and voice-over artists.
4.2 Physixe invoices its fee as agreed in the offer. If nothing has been agreed, Physixe invoices 50 percent on order and 50 percent on delivery.
4.3 Invoices are due immediately upon receipt without deduction, unless a different payment term has been agreed on the invoice or in the offer.
4.4 In the event of late payment, Physixe charges default interest of 9.2 percentage points above the base rate (Section 456 UGB) and the flat fee of EUR 40 (Section 458 UGB), insofar as the statutory requirements are met. The client also reimburses the necessary collection costs recoverable by law, in particular reasonable reminder fees and the costs of a collection agency or lawyer.
4.5 If the client is in default with a payment, Physixe may withhold further services until all amounts due have been paid and, after reasonable prior notice, provide outstanding services only against prepayment, insofar as this is permitted by law. Deadlines are postponed accordingly.
4.6 The client may only set off claims that Physixe has acknowledged in writing or that have been established by a court, insofar as permitted by law. Mandatory rights of the client remain unaffected.
4.7 For larger orders, the offer may provide for instalments according to project phases, for example on placing the order, at the start of production and on delivery. The respective amounts and due dates result from the offer. If an instalment that is due remains unpaid despite a reminder and a reasonable grace period, Physixe may suspend further services, insofar as this is permitted by law.
5. Copyright and rights of use
5.1 The Works of Physixe are protected by copyright. All rights to the Works remain with Physixe unless these Terms or the contract provide otherwise.
5.2 The rights of use to the video created and to all other Works only pass to the client upon full payment of the agreed fee. Until then, the client has no right to publish, reproduce, distribute or otherwise use the Works.
5.3 If Physixe exceptionally permits use before that, for example for a fixed campaign launch, this permission is only provisional. Physixe may revoke it as soon as the client is in default with a payment. The provisional permission does not transfer any rights of use.
5.4 After full payment, the client receives the non-exclusive and non-transferable right to use the Works for the purpose agreed in the offer, in the agreed media and channels, in the agreed territory and for the agreed duration. If no such details have been agreed, the right only covers the use necessary for the purpose of the order.
5.5 Further rights require a separate written agreement and are charged separately. These include in particular exclusive rights (exclusivity or buy-out), use in further channels, countries or media (for example TV, cinema or outdoor advertising), a longer period of use, transfer to third parties and the granting of sublicences.
5.6 The client may not edit, shorten, recut or combine the Works with other content. Technically necessary adjustments without changes to the content are permitted, for example compression, conversion into another file format and adding subtitles. Physixe creates further formats and cuts for a fee.
5.7 Project files, raw data and interim results remain with Physixe, for example 3D models, scenes, textures, rigs, compositing and editing projects, prompts, AI workflows and trained models. Physixe only hands them over if this has been agreed and paid for separately.
5.8 The client may not use the Works to train AI systems or other machine learning systems and may not make them available to third parties for this purpose, insofar as this is legally permissible.
5.9 If the client uses a Work before full payment, after a provisional permission has been revoked or beyond the agreed scope, Physixe may assert the claims provided for by law, in particular for injunctive relief, appropriate remuneration and damages.
5.10 The rights of use only relate to the rights granted by Physixe itself. For music, stock material, fonts, trademarks, performers‘ contributions and other third-party content, the respective licence and usage terms also apply. Physixe informs the client of known restrictions that are material for the agreed use.
6. Use as a reference and own advertising
6.1 Physixe may use completed Works as well as the client’s name and logo as a reference, in particular in its own portfolio, on its own website, in presentations and in its showreel, provided the client has consented to this use in the offer, in the order confirmation or separately in writing. The consent may be limited to certain Works, media, platforms, periods or purposes.
6.2 Publication by Physixe on its own social media channels or other publicly accessible platforms only takes place if the client has expressly approved this form of publication in writing. Consent to the making of recordings, the commissioning of the production and the handover of the finished Work do not in themselves constitute consent to publication by Physixe.
6.3 Unless otherwise agreed, Physixe may only publish approved Works after their completion. An approval for use as a reference does not cover confidential information, trade secrets or drafts that have not been approved. Physixe respects the rights of third parties as well as statutory confidentiality and data protection obligations.
6.4 Any exclusion or restriction of use as a reference should be agreed before the contract is concluded. A subsequent change to a consent given requires an agreement; mandatory statutory rights and legitimate claims arising from a specific infringement remain unaffected.
6.5 The specific approval for use as a reference or for publication is best documented in the offer or in the order confirmation. Without such approval, Physixe does not use the Works publicly as a reference.
7. Deadlines, delivery and review
7.1 Deadlines are only binding if they have been expressly agreed as binding in writing.
7.2 If circumstances beyond Physixe’s control occur, for example force majeure, the failure of rendering, cloud or AI services or disruptions at partners and suppliers, deadlines are postponed by the duration of the disruption plus a reasonable start-up period.
7.3 The client inspects delivered Works without delay and notifies Physixe in writing and specifically of any recognisable deviations from the agreed service description within ten working days of delivery. The notification should clearly identify the part complained about and the alleged deviation. This inspection and notification period only limits statutory rights insofar as such a limitation can be effectively agreed in the specific contractual relationship. Merely failing to report a defect does not lead to any loss of rights beyond what is permitted by law.
7.4 Where acceptance has been agreed, it takes place on the basis of the service description and acceptance criteria set out in the offer. The use of a Work may indicate that it has been taken over, but does not replace an expressly agreed acceptance where such acceptance is required.
8. Warranty and change requests
8.1 The owed quality results from the offer. In CGI, 3D and AI productions, minor deviations from references and drafts, for example in colour, light, material appearance, motion or details, are not a defect if they do not significantly impair the agreed use.
8.2 For justifiably asserted defects, the client is entitled to the statutory warranty rights. Insofar as Physixe is entitled by law to rectify or replace, Physixe may first, at its option, rectify the defect or deliver the Work again. Further rights are subject to the statutory requirements.
8.3 Warranty periods are governed by the statutory provisions, insofar as a different period cannot be effectively agreed in the specific B2B contractual relationship. The burden of proof is governed by the applicable statutory provisions.
8.4 Defects caused by materials, documents or instructions from the client do not give rise to any claims against Physixe, insofar as Physixe is not responsible for the cause.
8.5 Mere subjective dissatisfaction with style, taste or a subsequently changed idea does not in itself constitute a defect if the Work complies with the agreed service description. Subsequent changes to the concept and additional change requests are remunerated separately. Statutory rights in the event of actual defects remain unaffected.
8.6 Unless otherwise agreed in the offer, the order includes the rounds of revisions set out in Section 2.3. Change requests should be submitted in bundled form where possible. Additional rounds of revisions, subsequent changes to interim results that have already been approved and changes to the agreed concept are additional services.
9. Liability
9.1 To the extent permitted by law, Physixe is liable for damage that Physixe causes intentionally or through gross negligence. For personal injury and in cases of mandatory statutory liability, the statutory provisions apply.
9.2 To the extent permitted by law, Physixe is not liable for lost profits and indirect consequential damage in cases of slight negligence. Mandatory statutory liability remains unaffected.
9.3 To the extent permitted by law and provided there is no intent, gross negligence or personal injury, Physixe’s liability is limited to the net fee of the order concerned.
9.4 The client is responsible for the legal admissibility of the content it specifies or approves, in particular for advertising claims and compliance with competition, trademark and labelling law. If a Work must be labelled when it is published, for example as advertising or as content generated or altered with AI, the client ensures this when publishing it, insofar as this obligation concerns its publication. Physixe’s responsibility for its own statutory obligations remains unaffected.
9.5 Statutory limitation and preclusion periods apply, insofar as a different contractual period cannot be effectively agreed.
10. Use of AI
10.1 Physixe decides on the technical and creative implementation and may use AI-based tools for it.
10.2 If the client wishes to exclude or restrict the use of AI or of certain AI services, it notifies Physixe in writing before placing the order. The client bears any additional costs this causes, provided they have been agreed in advance.
10.3 Physixe does not use AI to deliberately imitate protected works of third parties.
10.4 Despite careful processing, AI-based results may contain deviations or technical irregularities. The service characteristics and acceptance criteria agreed in the offer remain decisive for the service owed.
11. Withdrawal and cancellation
11.1 Physixe may withdraw from the contract with immediate effect for good cause, in particular if the client fails to make a payment or provide cooperation despite a reminder and a grace period of 14 days, the client infringes the rights of Physixe, for example by using a Work before full payment, or the order is unlawful or obviously infringes third-party rights.
11.2 If the client cancels an order for reasons for which Physixe is not responsible, Physixe’s claims are governed by Section 1168 ABGB and the other applicable statutory provisions. To the extent permitted by law, Physixe may instead claim the following flat-rate cancellation fee: 20 percent of the agreed fee as long as no first draft (for example a storyboard) has been presented; 40 percent once a first draft has been presented; 70 percent once production has started. The client may prove that no damage or claim, or a significantly lower one, has arisen, insofar as this is required by law. Saved expenses and other earnings are credited in accordance with the mandatory statutory provisions. Third-party costs that have already been incurred and cannot be cancelled may be charged in addition, insofar as they are not already covered by the flat fee and are recoverable by law.
11.3 Mere dissatisfaction of the client with a Work created in accordance with the contract, or a subsequent change in its ideas, does not automatically entitle it to cancel free of charge. Statutory rights in the event of a breach of contract for which Physixe is responsible or of justified defects remain unaffected.
11.4 If production is delayed because the client’s cooperation, materials or approvals are missing, Physixe may, after reasonable consultation, adjust the schedule and separately charge for proven additional work caused by this, insofar as this is permitted by law.
12. Ongoing production (subscription)
12.1 If the parties agree on ongoing production for a monthly flat fee (subscription), the following rules also apply.
12.2 The monthly fee is due in advance at the beginning of each month. Production for the month starts after payment and briefing.
12.3 The minimum term results from the offer, otherwise it is three months. After that, either party may terminate the contract in writing without giving reasons with 30 days‘ notice to the end of a month.
12.4 Services not used in a month expire at the end of that month unless the parties agree otherwise in writing.
12.5 The rights of use to a Work pass to the client upon full payment of the monthly fee for the month in which the Work was produced. Otherwise, Section 5 applies.
13. Confidentiality and data protection
13.1 Both parties treat confidential information of the other party confidentially, for example unpublished campaigns, products and prices, and use it only for the order.
13.2 Physixe processes personal data in accordance with its privacy policy. If Physixe processes personal data on behalf of the client, the parties conclude a data processing agreement.
13.3 Use as a reference and publication of Works are governed separately by Section 6 and do not replace any consent required under data protection law, personality rights or otherwise.
14. Final provisions
14.1 Austrian law applies, excluding the conflict-of-law rules of private international law and the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods.
14.2 The place of performance is Vienna.
14.3 For disputes arising from or in connection with this contract, the court with subject-matter jurisdiction in Vienna is agreed as the place of jurisdiction, to the extent permitted by law. Mandatory statutory places of jurisdiction remain unaffected.
14.4 In these Terms, „in writing“ also includes email.
14.5 Should any provision of these Terms be or become invalid in whole or in part, the remaining provisions remain unaffected. The invalid provision is replaced by the relevant statutory provisions.
14.6 These Terms are available in German and English. The German version is binding.